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Dreadlocks - verständlich und sachlich erklärt  

Dreadlocks - FAQ


 Wo lässt man sich die Dreads machen?
Eine Methode: beim Frisör;
andere Methode: im Afroshop;
eine weitere Methode: mit Hilfestellung von Freunden Dreads selber machen.
Das ist in Wirklichkeit nicht ganz schwer, mit der Anleitungen und viel Geduld :-)
- Egal wo man sich Dreads macht, Sie sind erst am Anfang des Prozesses! - Sie haben das Schwierigste noch vor sich.


 Sind die Dreads nach dem Dreaden noch nicht fertig?
Das ist erst der Anfang. Mit der Zeit werden sich diese verfilzen also zu "richtigen" Dreads werden.
Die Haare sehen eher nach einem Haufen unverfilzter Fusselhaare als nach Dreadlocks aus, was in den ersten Wochen und Monaten ganz normal aussieht. Also keine Angst - dass geht jedem so. Filz kommt mit der Zeit.
 


 Wie lange dauert es, bis sie verfilzt sind?
Der Prozess der Verfilzung dauert ganz lange, hier spielen viele Faktoren, darunter die Beschaffenheit des Haares. Nach circa einem halben Jahr, vorausgesetzt entsprechender Pflege sind diese aber schon ganz in Ordnung, und nach 1/2 Jahr schon richtig verfilzt sein. Es gilt hier: Je älter die Dreadz sind, desto besser ist das Aussehen.
 



 Wie lang muss das Haar sein, damit man daraus Dreadlocks machen kann?
Sollte es Ihnen nichts ausmachen, ein wenig mehr Zeit in die Dreads zu investieren, kann man ab etwa sieben Zentimeter anfangen die Haare zu dreaden. Aber man wird dann wahrscheinlich häufiger nachfilzen müssen als bei längeren Dreadz.

 


 Welches Haar ist besser geeignet für Dreadlocks, dickes oder dünnes?
Es kommt nicht darauf an. Wie einige sagen, verfilz sich dünnes Haar besser. Krauses oder lockiges Haar ist viel besser geeignet als glattes.

 


 Kann ich Dreadz färben oder bleichen?
Normales Haar lässt sich zwar am besser färben und bleichen, man kann aber auch die Dreads ohne große Probleme einfärben. Man sollte mit dem Bleichen es nicht übertreiben, weil das Haar eventuell dadurch zu spröde werden und abbrechen könnte.
Besser als normales verfilzt gebleichtes Haar oft besser - weil es spröder ist. Man sollte deswegen die Pflegespülung, die normalerweise Blondiermitteln beiliegt weglassen.
 



 Wie oft sollte man Dreads waschen?
Am Anfang sollte man sie nach Möglichkeit nicht so oft waschen - bei sehr jungen, noch unverfilzten Dreadz besteht große Gefahr, dass sie, an den Spitzen, aufgehen. Sollten die Haare allerdings etwas fettig werden, wäre eine Wäsche doch ganz angebracht, denn fettige Haare filzen nicht.
Später können Sie sie dann nach Bedarf ca. 1 bis 2 Mal die Woche waschen.
 



 Womit sollte man Dreads waschen?
Nach dem Waschvorgang sollen die Dreads fettfrei und schmutzfrei sein. Aber nicht so stark pflegen, weil zu 'gepflegte' Haare filzen gar nicht gut.
 



 Was kann man gegen Juckreiz tun?
Am Anfang wird die Kopfhaut vielleicht jucken, weil Dreadlocks weniger gewaschen werden. Sie sollen sich an die Umstellung anpassen. Sollte die Kopfhaut danach immer noch jucken, dann sollten die Waschgewohnheiten geändert werden.
 



 Wie bringt man die Spitzen zum verfilzen?
Die Spitzen "einzunähen" ist ganz gute Methode, hier wird das Ende umgeklappt und mit einem Bindfaden festgemacht, als andere Möglichkeit wird das Haar selbst durch den Dread gezogen, also mit Eigenhaar vernäht.
Sonst hilft auch Gummiband oder bisschen Wachs an den Spitzen, damit diese fest zusammengehalten werden.
Andere Möglichkeit wäre, man nimmt den Dread circa 1 bis 2 Zentimeter über der Spitze zwischen Daumen und Zeigefinger damit dann die Spitze im Kreis zu bewegen, während man sie auf die andere Handfläche drückt. Also man rubbelt die Spitze im Kreis auf der anderen Handfläche.
In Prinzip gilt: Je mehr man an Dreadspitzen herumzwirbelt, umso besser werden sie am Ende.
 

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 Um wie viel verkürzt sich mein Haar beim Dreaden?
Es wird normalerweise nach dem Dreaden zwanzig Prozent kürzer sein, falls Sie sehr dünnes Haar haben, noch kürzer.
Als Prinzip gilt hier: Je dicker man die Dreadz macht, desto kürzer werden sie am Ende sein.

 


 Kann man mit Dreads duschen und schwimmen gehen?
Eigentlich schon. Je älter die Dreads sind, desto weniger ist das Härchenproblem, weil die Härchensich eventuell aus den Dreads lösen können. Bei frischen Dreads (1 bis 3 Wochen) nehmen Sie aber am Besten eine Duschhaube etc. und setzen Sie die auf, Sie binden die Dreads über dem Kopf zusammen, damit sie nicht nass werden.

 

 

 

 Hier nur einige bekannte Persönlichkeiten mit Dreadlocks:

Mark Mellow, Hill Lauryn, Cavalera Max, Chapman Tracy, Tanczos Nandor, Marley Bob, Tosh Peter, Davids Edgar, Davis Jonathan, Zombie Rob, Goldberg Whoopi, Söllner Hans

 



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 Die Anleitung zum Dreadlocks selber machen.

Generell: Die Haare sollen vor dem Dreaden erstmal mit Kernseife gewaschen werden.
Dadurch werden die Haare schon mal knochentrocken. So bleiben die Haare schneller und besser aneinander hängen.


die Erste Methode:

Unterteilen in Strähnen:
Beginnen Sie damit, die Haare zuerst in möglichst gleich große Strähnen zu unterteilen
Befestigen Sie die einzelnen Strähnen am Ansatz mit Hilfe von Haargummis.
Durch das vorherige Einteilen in Strähnen werden die Dreads alle ungefähr gleich groß.
Es ist Ihnen frei überlassen, wie dick die Strähnen sein sollten. Worauf es ankommt ist, ob Sie dicke oder eher dünne Dreadz haben möchten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, empfiehlt sich eher dickere, für das schnelleres Verfilzen.

Backcombing:
Nehmen Sie die erste Strähne, entfernen Sie das Haargummi und achten Sie hierbei darauf, die Strähnen rundherum aus dem Weg zu bekommen.
Für alle die kein Englisch beherrschen heißt diese Methode: "zurück kämmen". Und das ist auch schon alles was momentan gemacht werden soll.
Ziehen Sie die Strähnen fest an und kämmen Sie gegen die Kopfhaut. Anfangen sollten Sie in der Nähe des Ansatzes. Der Kniff ist, dass Sie die Haare nach und nach loslassen.
Sie arbeiten sich somit bis nach oben vor. Die Haare, die Sie loslassen werden nämlich stets weiter nach unten gedrückt, verknoten sich mit den anderen und bilden so den erwünschten Dreadlock. Sollten Sie Schwierigkeiten beim Backcomben haben, weil sich eher ein großer Filzknubbel bildet, drehen Sie die Haare zusammen, ziehen sie wieder straff und kämmen weiter...Gut möglich, dass das Backcomben so Einiges an Schmerzen bereitet, doch wer Erfolg haben will, um schön zu sein, muss ja bekanntlich auch leiden. Sobald Backcomben abgeschlossen ist befestigen Sie das Haargummi erneut am Ansatz.

Spitzen befestigen:
Jetzt können Sie die Spitzen befestigen. Entweder Sie nehmen hierfür Bindfaden oder aber wiederum die Haargummis. Zu beachten ist, dass der Bindfaden möglicherweise recht schnell wieder rausgehen wird… Am Anfang gehen die Spitzen relativ leicht auf, dass ist der Grund warum es sich empfiehlt, sie zu befestigen. Sie klappen die Spitzen um und befestigen sie nun mit dem Gummiband oder Bindfaden am Dread, dadurch werden sie schneller verfilzen. Ed ist bekannt, dass die Spitzen sowie die Ansätze am längsten benötigen, um zu verfilzen.

Haare einwachsen:
Jetzt, sollten Sie die Haare noch mit Bees - oder Dread-Wax einwachsen. Dies hält den Dread bedeutend besser zusammen. Sie verreiben ein bisschen Wax zwischen Daumen und Zeigefinger, bis er ein wenig flüssiger wird und reiben ihn nun in den Dread ein. Niemals sollten Sie zuviel Wax nehmen, die Größe eines Bonbons dürfte pro Dread genügen.

 


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die Zweite Methode:

- Die Haare in Strähnen einteilen.
Absolut wichtig ist vor dem eigentlichen Dreaden die Einteilung in Strähnen, ähnlich der Backcombing-Methode. Dadurch ist es möglich, vorher genau zu bestimmen, wie groß die Dreads werden sollen. Andernfalls kommt es zu unterschiedlich großen Dreadz, weil beim Verzicht auf das vorherige Einteilen, mit der Zeit die Übersicht verloren geht. Die Strähnen können Sie mit den Haargummis befestigen.

- Haarspitzen zwirbeln, Strähne teilen und runterziehen.
- Sie lösen einen Gummi und beginnen die Haarspitze der Strähne mit dem Daumen und dem Zeigefinger zu zwirbeln. Durch dieses Vorgehen fangen die Haare an sich oben zu verknoten. Nun nehmen Sie die Haarspitze der Strähne und teilen sie in der Mitte in zwei gleichgroße Teile. Die beiden Spitzen ziehen Sie nach außen, so dass sich das verknotete Haar bis nach unten zur Kopfhaut schiebt. Diesen Vorgang müssen Sie ständig wiederholen, bis Sie den ersten Dread fertig haben.
Nachdem der ersten Dread fertig gezwirbelt wurde können Sie sich überlegen, wie Sie ihn befestigen wollen. Sie können die Haarspitze umklappen und ein Gummi drumwickeln oder sie mit Garn bzw. Kunsthaar vernähen. Auch können Sie die Haare auch mit Wax befestigen.
Die letzten beiden Schritte sind zu wiederholen, bis Sie alle Strähnen gedreaded und befestigt haben.


 

 

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